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Updated: 30.05.2010; 17:39:19 Uhr. |
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Theologieprofessorin: Das Kreuz hat nichts in der Schule zu suchen. Ein Gespräch mit Uta Ranke-Heinemann Peter Wolter Uta Ranke-Heinemann, Tochter des früheren Bundespräsidenten Gustav Heinemann, war die erste Frau der Welt, die eine Professur für katholische Theologie erhielt (1970) und die erste, die sie wieder verlor (1987). Grund: Sie zweifelte an der Jungfrauengeburt Die neue Sozialministerin von Niedersachsen Aygül Özkan, wurde gestern auf »Gott« vereidigt. Das CDU-Mitglied hatte zuvor ihre Partei mit der Forderung auf die Palme gebracht, in den Schulen die Kruzifixe abzuhängen [^] hat dann aber klein beigegeben. Was sagen Sie als Theologieprofessorin dazu? Ich glaube, daß das qualvolle Abbild des Gekreuzigten über der Schultafel für Kinder eine schwere Belastung sein kann [^] man hängt ja in Kindergärten auch keine Bilder von Hexenverbrennungen auf. Auch wenn ich nicht an die Jungfrauengeburt glaube [^] ein Abbild von Maria mit dem Jesuskind auf dem Arm wäre für die kindliche Psyche erträglicher. Ich finde es überhaupt sehr unglücklich, daß Christen sich durch Blut und Leiden erlöst finden -- viel wichtiger wäre zu beachten, was Jesus gepredigt hat: Feindesliebe, keine Vergeltung. Wenn das ernst genommen würde, wären wir von diesem ewigen Zirkel der Vergeltung durch Kriege erlöst. Dann gäbe es auch nicht diesen unseligen Krieg in Afghanistan. Laut Grundgesetz ist der Staat religionsneutral. Dementsprechend hat Frau Özkan auch gefordert, daß muslimische Lehrerinnen in der Schule auf das Kopftuch verzichten. Muslime argumentieren, das Kopftuch habe nichts mit Religion zu tun. Auf jeden Fall bin ich gegen die Burka [^] man sieht ja gar nicht, wer sich darunter verbirgt. Wenn Sie gegen die Burka sind, müßten Sie auch die Katholen-Burka ablehnen, die Nonnentracht ... Die tragen ja auch ein Kopftuch, das wurde ebenso wie ihre Tracht aus der arabischen Tradition übernommen [^] aber immerhin ist ihr Gesicht noch zu sehen. Das Kreuz aber ist in meinen Augen ein Symbol der Erziehung zur Grausamkeit. Viele junge Mädchen tragen es als Schmuck, Bischöfe sogar mit Edelsteinen verziert und in Gold gefaßt. Man sollte sich aber vor Augen halten, daß es ein Folterinstrument war. Genausogut könnten sich Bischöfe auch das Abbild eines elektrischen Stuhls um den Hals hängen. Die katholische Kirche hat im Moment schlechte Karten [^] nach den diversen Skandalen hat eine Massenflucht der Gläubigen eingesetzt. Begrüßen Sie das? Es ist mir egal [^] es gibt Wichtigeres. Deutsche Soldaten sind weltweit im Einsatz, um den USA zu helfen, ihre Weltherrschaft aufrechtzuerhalten, wobei viele Unschuldige und Unbeteiligte ihr Leben verlieren. Ich bin gegen Todesstrafe. Die katholische Kirche unternimmt nichts dagegen, sie ist ohnehin empörend blind gegenüber jedem Nachdenken. Das ist die Arroganz der Hirten gegenüber den Schafen! Auch Mixa ist ein »Hirte«. Er hat nachweislich Schüler geprügelt, was in Bayern seit 1980 verboten ist. Er hat es abgestritten und damit das 8. Gebot verletzt. Und dann kam heraus, daß er offenbar Gelder einer Waisenhausstiftung veruntreut hat [^] volkstümlich würde man das als eine Art Ganoventum werten. Ich habe mich in erster Linie darüber aufgeregt, daß er die sieben ehemaligen Schüler, die ihre Mißhandlung eidesstattlich bezeugt haben, als Lügner hinstellte. Mixa soll sich aber auch kritisch zum Afghanistan-Krieg geäußert habe ... So? Und warum hat er sich dann ausgerechnet zum Militärbischof machen lassen? Es gibt keine Religion, die so viele Kriege geführt und so viele Menschen auf dem Gewissen hat wie die Christen. Sie hatten kürzlich einen Auftritt im ZDF bei Markus Lanz [^] es ging in der Talkrunde um die jüngsten Skandale der katholischen Kirche. Sie waren die einzige kritische Stimme in diesem Gesprächskreis [^] war das Absicht? Stecken TV-Redaktionen mit den Kirchen unter einer Decke? Sicher, für mich ist die ARD der Vatikansender Nummer 1, gefolgt vom ZDF als Vatikansender 2. Sie hatten Mühe, in dieser Runde zu Wort zu kommen, wie waren die Reaktionen auf Ihren Auftritt? Ich bin irgendwann ausgerastet, in youtube zu sehen: Ranke-Heinemann rastet aus bei Markus Lanz. Denn Kardinal Ratzinger ist für die Geheimhaltung des Kindesmißbrauchs durch Priester verantwortlich. Kommentar? [] trackback [] Google It!
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Gerd Bedszent
Eine freilich nicht ganz ernstgemeinte alternative Kommentierung des Mauerfalls kommt nun ausgerechnet aus den USA, von Lee Goldberg, Autor einiger Krimibände um den neurotischen Privatdedektiv Adrian Monk - die gleichnamige Serie läuft seit Jahren im Dienstagabendprogramm von RTL. Sie gilt als eine der hierzulande beliebtesten Detektivserien. Dieser Erfolg beruht darauf, daß Monk als Ermittler zwar genial ist, aber unter einer Unzahl von Phobien leidet. Seine verzweifelten Versuche, wenigstens die nähere Umgebung in einen von ihm als normal empfundenen Zustand zu versetzen, erzeugen eine stellenweise umwerfende Komik. In Goldbergs kürzlich erschienenem Buch »Mister Monk in Germany« verschlägt es den Privatdetektiv aus seiner Heimatstadt San Francisco zwecks Aufklärung eines Doppelmordes ausgerechnet nach Berlin. Seine ihn begleitende, etwas einfach gestrickte Assistentin Natalie kommt auf die Idee, in einem Souvenirshop ein angebliches Stück der Berliner Mauer zu erwerben. Sofort beginnt Monk in dem Laden, die zum Verkauf ausgestellten farbigen Betonbrocken nach Größe und Form zu sortieren, untersagt der Assistentin dann aber energisch die vorgesehene Transaktion: Wie könne man denn die Mauer jemals wieder zusammenbekommen, wenn man vorher die Teile über die ganze Welt verstreut? Erschüttert fragt die Assistentin: »Sie wollen, daß wir die Berliner Mauer wieder zusammensetzen?« Monk: »Man wird uns später noch dankbar sein.« Ob der hier nur auszugsweise wiedergegebene Dialog jemals im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wird, bleibt abzuwarten. Kommentar? [] trackback [] Google It!
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Den Hartz-IV-Empfängern geht es heute materiell besser, als es dem DDR-Durchschnittsverdiener trotz harter Arbeit je ging. Er kann Dinge essen, die den Ostblockbewohnern kaum dem Namen nach bekannt waren. Die CDU Politikerin Vera Lengsfeld im Tagesspiegel am 15.11.2009 Kommentar? [] trackback [] Google It!
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Macht Amazon sich selbst Konkurrenz? Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft bietet das Internetkaufhaus in diesem Jahr parallel zum E-Book-Reader Kindle auch auf einer alternativen Technologie basierende Reader an. Überraschend ist jedoch, dass der sog. P-Reader auch über andere Vertriebskanäle, beispielsweise in lokalen Geschäften, zu haben ist.
Der P-Reader hat ein extrem stromsparendes Display, das auch bei völligem Stromausfall noch gut lesbar bleibt, eine externe Lichtquelle vorausgesetzt. Die Inhalte sind per Random Access-Technologie erreichbar; die Navigation erfolgt durch das sog. "Blättern" (s. Abb.). Persönliche Bookmarks können jederzeit und in beliebiger Anzahl gesetzt werden (in der Abbildung am oberen Rand des Readers); freundliche Händler geben gerne auch ein Einstiegsset solcher Bookmarks als Dreingabe. Die Volltextsuche befriedigt in der Version 1.0 des P-Readers noch nicht vollständig: Die meisten Inhalte werden nur mit einem sog. "Inhaltsverzeichnis" ausgeliefert; höherwertige, vor allem wissenschaftliche Inhalte kommen mit einem vordefinierten Satz an Suchabfragen im "Stichwortverzeichnis" oder Index. Der P-Reader bietet bei textlastigen Inhalten eine klar lesbare Schwarz-auf-Weiß-Darstellung; multimediale Inhalte sind auf Standbilder und Grafiken beschränkt, die trotz einer primitiv anmutenden Vierfarb-Auflösung oft in erstaunlicher Brillanz angezeigt werden. Ein Druckeranschluß ist nicht vorgesehen, scheint aber auch nicht sonderlich nachgefragt zu sein. Der P-Reader wird in einer flexiblen und einer ruggedized sog. Hardcover-Version angeboten. Letztere kostet oft erheblich mehr. Bemerkenswert ist, dass der P-Reader auch bei aktuellen Neuerscheinungen ohne Digital Rights Management auskommt; es ist ohne weiteres möglich, einen P-Reader samt der enthaltenen Inhalte zu verleihen, zu verschenken oder nach Gebrauch weiterzuverkaufen. Mit Hilfe sog. "Kopierer" ist es sogar möglich, vollständige oder auszugsweise Kopien in beliebiger Anzahl anzufertigen; diese Zusatzgeräte sind jedoch, im Gegensatz zum P-Reader selbst, recht teuer. Der vergleichsweise niedrige Preis eines P-Readers lässt verschmerzen, dass neue Inhalte, anders als beim E-Reader, weder drahtlos noch drahtgebunden nachgeladen werden können. Stattdessen muss der Leser für jeden Inhalt einen neuen Reader kaufen. Konstantin Klein [bluelectric.org] Kommentar? [] trackback [] Google It!
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Apple ist auf dem besten Weg, das wertvollste Unternehmen der Welt zu werden und dem bisherigen Branchen-Primus Microsoft die IT-Krone abzujagen. Und der Betriebssystem-Bastler aus Redmond kann (fast) nur tatenlos zusehen. Evangelisation! Kommentar? [] trackback [] Google It!
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